Sie haben eine Abmahnung oder eine Kündigung erhalten?

Haben Sie eine Abmahnung oder eine Kündigung erhalten, mit der Sie überhaupt nicht einverstanden sind? Dann müssen Sie sofort folgendes beachten: Bei einer Kündigung handelt es sich um eine einseitige Willenserklärung. Sie können deshalb keinen Einspruch oder Widerspruch gegen die Kündigung einlegen. Es ist immer zwingend notwendig, dass Sie bei Gericht eine Kündigungsschutzklage einreichen. Voraussetzung für eine solche Klage ist auch, dass Sie mindestens 6 Monate ununterbrochen in dem Betrieb tätig waren. Die Kündigungsschutzklage muss bei Gericht innerhalb einer Frist von 3 Wochen nach Zustellung eingereicht werden. Wenn Sie diese Frist verstreichen lassen, wird die Kündigung wirksam. Sie sollten also sofort tätig werden und einen Anwalt aufsuchen.

Dies gilt auch für den Fall, dass Sie eine Abmahnung erhalten. Abmahnungen sind meistens die Vorstufe für eine bevorstehende Kündigung. Sie sollten Sie also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Damit alle Arbeitsabläufe reibungslos eingehalten werden können, kann der Arbeitgeber Abmahnungen aussprechen, wenn das Verhalten des Arbeitnehmers dazu einen Anlass gibt. Wichtig ist, dass die Beweislast immer beim Arbeitgeber liegt. Was auch immer der Grund für eine Abmahnung ist, die Sie vielleicht erhalten haben, - Sie sollten die Vorgeschichte - also wie es überhaupt dazu kommen konnte - Ihrem Rechtsanwalt schildern, ob und in welcher Form Sie gegen diese Abmahnung vorgehen sollten.

In einer anderen Situation bietet Ihnen der Arbeitgeber vielleicht das Ausscheiden aus der Firma mit einem Aufhebungsvertrag an. Diese Art der Auflösung eines Arbeitsverhältnisses kann für Sie von Vorteil sein, wenn Sie vorzeitig aus der Firma ausscheiden möchten, wenn Ihnen z. B. ein anderer Job angeboten worden ist. Zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber können in einem solchen Fall Fragen bezüglich Resturlaub, Weihnachtsgeldanspruch und Sonderzahlungen schriftlich vereinbart und geklärt werden. In der Regel werden Abfindungen gezahlt.

Aber Achtung! Falls dieser Vorschlag nicht von Ihnen, sondern nur von der Seite Ihres Arbeitgebers kommt, will dieser damit vielleicht nur das Kündigungsschutzgesetz umgehen. Sie sollten deshalb auch in einem solchen Fall Ihren Anwalt aufsuchen und sich dort beraten lassen, bevor Sie mit einer solchen Entscheidung Ihr künftiges Leben nachhaltig negativ beeinflussen.

Sie finden auf dieser Seite einen Link zu einem Kontaktformular. Wenn Sie also irgendwelche Probleme haben, oder ein Schreiben Ihres Arbeitgebers erhalten haben, mit dem Sie ganz und gar nicht einverstanden sind, lassen Sie keine Zeit verstreichen und kontaktieren Sie mich.








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